START DER MAX-BAUR-AUSSTELLUNG

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    »Poesie in Schwarzweiß. Der Lichtbildkünstler Max Baur und die Insel Hiddensee« – so lautet der Titel der Sonderausstellung 2023, die ab Mai im Galerieraum des Heimatmuseums zu sehen ist. Die ausgestellte Fotoserie entstand 1952, vermutlich während eines einzigen Ausflugs zur Insel.

    Max Baur wurde 1898 im bayrischen Günzburg geboren und absolvierte zunächst eine Buchhändlerlehre. Das Handwerk des Fotografen erlernte er rein autodidaktisch. In Wernigerode und Potsdam betrieb er neben einem Atelier auch ein Geschäft, ab 1953 war sein Lebens- und Arbeitsmittelpunkt im Chiemgau. Und schon zu einem frühen Zeitpunkt seiner Laufbahn bestätigte ihm der Schriftsteller Hermann Hesse, dass seine Werke außergewöhnlich seien.

    Die 100 Hand- und Kontaktabzüge, die Zeugnis vom Aufenthalt auf Hiddensee ablegen, sind in der Anzahl überschaubar – vergleicht man die im Lichtbildarchiv Max Baur erhaltenen Werke seiner anderen Wirkungsorte. Aber die Qualität ist außergewöhnlich und der Galerieraum selbst für die überschaubare Anzahl zu klein. So ist es eine große Freude, dass dank einer großzügigen Spende der Förderverein des Heimatmuseums Hiddensee in der Lage war, eine Begleitpublikation in limitierter Auflage herauszugeben.

    Ausstellung und Publikation werden allen Freunden der Schwarzweiß-Fotografie dringend ans Herz gelegt!

     

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